Internetkunst und Gdanken zu Täpies

Neles Texte zur Kunst und Gedanken zu Täpies. Täpies besitzt das Werk von Lullus in mehreren Ausgaben, modernen wie alten. In seiner Bibliothek befindet sich auch die »Ars magna« in der von Athanasius Kircher 1669 herausgegebenen Fassung. Auch seine Buchstaben sind Hilfsmittel für den Verstand, damit dieser den Akt des rein sinnlichen Betrachtens, wozu die haptische Qualität seiner Materialbilder aus Sand, Stroh, Holz, Tüchern, Pappe verführt, interveniert. Wie wären wohl seine Arbeiten ausgefallen hätte Täpies das Internet zu Verfügung gehabt und digitale Hilfsmittel seine Kunst zu verfeinern?

Kunst und Künstler

Weil Performance schon völlig ausgefranst, vollkommen vernutzt war. Als Wort hat es inzwischen – staunenswerte Geschwindigkeit – bis in den Duden geschafft, während doch Installation nach wie vor ausschließlich dem Spenglergewerbe vorbehalten bleibt. Im Kunstforum: Du verkehrst Alltagssprache in eine lyrische Ästhetik voller Brüche, wobei sich beim Transfer Veränderungen, Metamorphosen, Verschiebungen und Mutationen sonderbarer Art ereignen. Was macht die Differenz aus? Eine Versprachlichung des Visuellen. Über nonverbale Buchwerke wie die Inkunabeln des Mittelalters ist es möglich, mehr zu verstehen. Ulrike Stein von der Galerie Weishaupt schlägt in eine lyrische Ästhetik voller Brüche, wobei sich beim Transfer Veränderungen, Metamorphosen, Verschiebungen und Mutationen sonderbarer A rt ereignen.